Der Kampf um unser Herz -|- Kurzandacht (Daily-Message Archiv, 20. Oct 2006) - von Jörg Bauer

Daily-Message
Die tägliche Kurzandacht

Archiv - Andacht Nr. 1488

für den 20 Oct 2006

Der Kampf um unser Herz

''Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. ''

Epheser 6,10-12 *©*
 

Kein Sieg ohne Kampf! Keine Vergebung ohne Blutvergießen (Hebräer 9,22)! Der eigentliche Kampf um unser Herz ist schon ausgefochten und für die Kinder Gottes ein wunderbarer Triumph des Glaubens geworden. Das Blut Jesu Christi reinigt uns von aller Sünde (1. Johannes 1,9) so daß der Verkläger der Brüder, der Teufel, bei uns auf verlorenem Posten steht - Gott sei Dank! Dennoch herrscht weiterhin in dieser Welt ein unsichtbarer Kampf zwischen Gut und Böse. Das sollten wir erkennen. Der entscheidende Kampf um die Erlösung ist für den Teufel schon verloren. Er kam zu spät (Erwählung vor Grundlegung der Welt). Der Kampf des Glaubens aber ist noch in vollem Gange. Dieser Kampf geht immer über unsere Sinne - also was wir sehen, hören und fühlen. Das sind alles Dinge, die zuerst von außen kommen und auf die wir sehr achten sollten. Das Gefühl ist ein Betrüger! Es geht darum unser Herz zu behüten und zu bewahren (Sprüche 4,23). Darum sollten wir genau wissen was in der Bibel steht! Wissen schützt uns. Uns sind die Absichten des Teufels nicht unbekannt (2. Korinther 2,11). Er verdreht die Wahrheit mit allen Tricks damit die Menschen das helle Licht des Evangeliums nicht sehen (2.Korinther 4,4). Die Christen will er behindern, schwächen, ihnen ein schlechtes Gewissen einreden, zum Hochmut und zur Lässigkeit verleiten usw.

Wir Christen werden vom Teufel "gereizt" so wie er zum Beispiel David reizte (1. Chronik 21,1) und zu Handlungen trieb, die Schaden anrichteten. Unsere eigenen Veranlagungen und Charakterschwächen nutzt der Teufel aus um uns unfruchtbar zu machen und "aus dem Spiel" zu nehmen. Manche haben einen "Sorgengeist", andere leiden an Unversöhnlichkeit, andere wiederum sind fanatische Individualisten und boykottieren die Gemeinde und die Versammlungen. Dann gibt es welche, die machen anderen durch ihre Überfrömmigkeit das Leben schwer (Gesetzlichkeit). Und es gibt auch "falsche Brüder" (2. Korinther 11,26). Also "Trojanische Pferde" des Glaubens die sich in die Versammlungen einschleichen um Schaden anzurichten. Es gibt Bibelübersetzungen, die sind schlichtweg falsch und können in die Irre führen. Jesus ist erschienen um die Werke des Teufels zu zerstören (1. Johannes 3,8). Wachsamkeit und Widerstand ist angesagt (Jakobus 4,7). So wird der Teufel uns nichts anhaben können und unser Herz kann sich ganz der Gnade und Liebe Gottes hingeben.

Jörg Bauer


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