Der neue Bund -|- Kurzandacht (Daily-Message Archiv, 16. Dec 2007) - von Rainer Gigerich

Daily-Message
Die tägliche Kurzandacht

Archiv - Andacht Nr. 1910

für den 16 Dec 2007

Der neue Bund

Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.

Micha 5,1 *©*
 

Heute haben wir den dritten Advent. Noch gut eine Woche dauert es und dann ist schon wieder Weihnachten.

Heute, gut 2000 Jahre nach Jesu Geburt, feiern wir diese noch immer. Es hat halt damals eine neue Zeit begonnen. Mit Jesus hat Gott seinen Bund mit den Menschen erneuert. Doch eigentlich war dies kein neues Ereignis. Wenn wir in das Alte Testament blicken finden wir viele Stellen (wie die hier oben,) in denen uns schon von unserem Heiland erzählt wird.

Gott war es schon immer klar, dass er uns seinen Sohn schicken würde. Schon bei dem ersten Bund, den er nach der Sintflut mit Noah schloss, war ihm klar, dass dies nicht reichen würde. Der Mensch ist halt von Natur aus schlecht und kann so keine bleibende Beziehung zu Gott aufbauen.

Doch Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (1. Tim 2,4). In der Zeit zwischen Noah und Jesus hat sich Gott in erster Linie um sein Volk Israel gekümmert. Doch diese Zeit ist nun vorbei. Israel wollte seinen neuen Bund nicht annehmen. Ja, sie schlugen Gottes Sohn ans Kreuz. Aber Gottes Plan mit den Menschen geht weiter. Von Anfang und von Ewigkeit her hat Gott geplant, dass wir alle die Möglichkeit haben sollen, errettet zu werden.

Jesus Christus ist diese Möglichkeit. Er, der unter ärmlichsten Zuständen als Mensch geboren wurde, er ist als König der Welt ausersehen. Und doch lebte er nicht wie ein König. Er lebte mit den einfachen Menschen, er ist und blieb uns gleich.

Wer groß sein möchte sei der Diener aller (Mt 20,26) - dies war auch seine Lebens-Devise. Damit wollte er uns als Vorbild leben.

Doch seinem Vorbild können wir nur zum Teil nachleben. Das Ende könnten wir als Menschen nicht tragen. Er, das unschuldige Lamm wird als Sühnopfer für unsere Schuld geschlachtet. Damit trägt er alle unsere Schuld am Kreuz von Golgatha.

Hier wird dann auch der neue Bund geschlossen. Und wir alle haben die Möglichkeit, diesem Bund beizutreten. Gott lässt uns die freie Wahl, dieses Opfer für uns anzunehmen oder es auszuschlagen.

So ist diese Adventszeit für uns die Zeit, in der wir ihn erwarten, die Zeit, in der wir uns überlegen sollten, ob wir ihn in unser Herz aufnehmen wollen.

Und wie begehst du die Adventszeit?

Ich wünsche euch noch einen gesegneten 3. Advent

Rainer Gigerich


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