Glänzende Auferstehung -|- Kurzandacht (Daily-Message Archiv, 16. May 2008) - von Jörg Bauer

Daily-Message
Die tägliche Kurzandacht

Archiv - Andacht Nr. 2062

für den 16 May 2008

Glänzende Auferstehung

''Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber eine andere Herrlichkeit haben die himmlischen und eine andere die irdischen. Einen andern Glanz hat die Sonne, einen andern Glanz hat der Mond, einen andern Glanz haben die Sterne; denn ein Stern unterscheidet sich vom andern durch seinen Glanz. So auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Armseligkeit und wird auferstehen in Kraft.''

1. Korinther 15, 40-44 *©*
 

Bei Gott hat alles seine Ordnung und Reihenfolge und auch seine himmlische Logik. In Bezug auf den alten und neuen Menschen, schreibt Paulus der Gemeinde in Kolossä folgendes: "Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit" (Kolosser 3, 3-4). Gottes Reihenfolgen sind nicht unsere - was bei Gott gerade ist, mag uns manchmal krumm vorkommen und umgekehrt und was uns wertvoll erscheint, ist es in seinen Augen manchmal garnicht. Was zuerst kommt muss aber nicht immer auch das Beste sein, ebenso wie das, was hintenan steht nicht automatisch unwichtig sein muß. Es macht manchmal durchaus Sinn daß es so ist. Der geistliche Leib ist nicht der erste, sondern der natürliche Leib (1. Korinther 15,46) eben aus dem Grund, weil das Verwesliche (unser leibliches Leben auf Erden) wie ein Samen gesät wird und stirbt. Und dann wird das Unverwesliche (unser geistliches Leben im Himmel) auferstehen und lebendig sein. Wir müssen also zuerst leben und sterben (den Sünden und die meisten auch im leiblichen Sinne) um neu zu werden und zu sein. Das geht auch garnicht anders, denn Jesus hat den Tod besiegt und ER ist darum die Auferstehung und das Leben (Johannes 11,25) - wie könnte dann der Samen des Evangeliums nicht aufgehen und wieder lebendig werden? Der Tod konnte Jesus nicht halten - und dich auch nicht! Wer an Jesus glaubt, wie die Schrift sagt, der wird leben; auch wenn er stirbt (Vers 26). Das ist himmlische Logik über alle Grenzen des menschlichen Seins hinweg. Auch deshalb sollen wir uns nicht auf unseren Verstand verlassen (Sprüche 3,5). Frei kann man nicht sein, wenn man sterben muss, was logischerweise den Verlust des Lebens beinhaltet. Darum ist der Tod auch ein Feind des Lebendigen - gewissermaßen der letzte Feind (1. Korinther 15,26). Aber für uns ist Sterben kein Verlust, sondern ein Gewinn dank Jesus Christus (Philipper 1,21).

Wo Gott ist mit seinem Geist (der nach Johannes 4,24 Gott ist), da ist Freiheit - Freiheit vor Gott bedeutet, daß wir ein "aufgedecktes Angesicht" haben und den HERRN von einer Herrlichkeit zur anderen wahrnehmen und in sein Bild verklärt werden (2. Korinther 3, 17-18). Mit "Verklären" ist gemeint, daß man ins Überirdische erhöht wird. Vielleicht hattest du sogar schon im jetzigen Leben solche Momente, in denen du Jesus ganz nah warst und einen wunderbaren Frieden verspürt hast? Beim Bibellesen oder Musik hören? Während des Betens? In liebevoller Gemeinschaft? Oder bei allem zusammen? Ich glaube Gott schenkt uns manchmal für einen kleinen Augenblick so eine "verklärte Stimmung" in der wir einfach nur glücklich sind und vor Freude weinen könnten! Im Himmel wird das nie aufhören und dort hat alles einen Ewigkeitscharakter - und wer dort das Bürgerrecht verliehen bekommen hat, der wird dann auch körperlich durch Gottes Kraft verwandelt werden. Wir erhalten einen verherrlichten Leib mit dem nichts auf Erden mithalten kann (Philipper 3, 20-21). Es ist auch eine geistliche Logik die dahinter steckt, denn der Leib der Sünde (der Irdische) ist am Kreuz Jesu Christi gestorben und vernichtet. Da Jesus auferstanden ist und lebt, ist es die konsequente Folge, daß wir auch darin unserem Heiland folgen, und ebenso auferstehen mit einem der Sünde unfähigen Leib (der Geistliche). Wir werden also dem HERRN der Herren und König aller Könige bei der Auferstehung gleich sein (Römer 6, 4-10). Dieser Auferstehungsleib ist nicht an Zeit und Raum gebunden und hat auch keine natürlichen Hindernisse. Wir werden alle perfekt und schön sein und keinen Makel haben - nie mehr! Wir werden uns selbst zum erstenmal so sehen, wie wir wirklich sind und Gott uns schon immer gesehen hat. Ich finde das sind glänzende Aussichten! :-))

Jörg Bauer


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