Archiv - Andacht Nr. 2534für den 31 Aug 2009 | |||||||||||
Vom Beten
In der Bergpredigt beschäftigt sich Jesus einen längeren Abschnitt lang mit dem Beten. In einem Punkt redet er mir da ganz aus der Seele. Er sagt, dass wir nicht plappern sollen, wie die Heiden, die meinen, wenn sie viele Worte machen, werden sie eher erhört (V. 7). Gott Wenn wir zu Gott ins Gebet gehen, brauchen wir wirklich nicht viele Worte. Manchmal kann es auch reichen, ihm zu sagen: "Du weißt, was ich gerade brauche" - wenn ich mich dann für Gott öffne und ihn in mein Herz lasse, weiß ich auch, dass er mich versteht. Habt ihr schon einmal versucht mit Gott zu schweigen? Auch ein richtiges Schweigen kann ein Gebet sein. Wenn wir nicht die richtigen Worte haben, um Gott das zu sagen, was uns gerade beschäftigt, können wir ihm auch schweigend unser innerstes zuwenden und ihm öffnen. Gott will selbst nicht, dass wir viele Worte machen. Z. B. als es ein Kapitel vorher darum geht, dass wir nicht schwören sollen, sagt Jesus (Mt 5,37) "Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel." Oder ein paar Kapitel weiter spricht er noch (Mt 12,36) "Ich sage euch aber, daß die Menschen Rechenschaft geben müssen am Tage des Gerichts von jedem nichtsnutzigen Wort, das sie geredet haben." Bist du ein lang- oder ein kurz-Beter? Sei einfach gewiss, Gott braucht nicht viele Worte, er braucht nur ein demütiges Herz im Gebet. So sei nun gesegnet, wenn du heute mit deinem Vater sprichst Rainer Gigerich
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