Das Ende kann ein Anfang sein. -|- Kurzandacht (Daily-Message Archiv, 03. Dec 2009) - von Rainer Gigerich

Daily-Message
Die tägliche Kurzandacht

Archiv - Andacht Nr. 2628

für den 03 Dec 2009

Das Ende kann ein Anfang sein.

Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.

Offb 1,17b-18 *©*
 

Letztens habe ich mit einem Freund telefoniert. Vor einer Woche war er im Krankenhaus zur Untersuchung, weil er schon seit einiger Zeit Muskelschmerzen hat. Noch ist man sich nicht ganz sicher, man will noch weitere Untersuchungen machen, doch es sieht so aus, als sei es eine genetische Krankheit, die die Funktion der Muskeln immer weiter einschränkt, bis sie gar nichts mehr machen können. In einiger Zeit käme dann der Rollstuhl und danach einmal würden auch die Muskeln der Lunge aufhören zu arbeiten ...

Es ist schon hart, wenn man solch eine Diagnose bekommt. Härter aber noch dürfte sie sein, wenn man, wie mein Freund keine Hoffnung auf Gott hat, weil man nicht glaubt. In solchen Situationen kann, wenn die Medizin am Ende ist nur noch Gott helfen. Ihm ist, wenn er will, nichts unmöglich. Wie ich schon selbst in anderen Fällen mitbekommen habe, kann er auch scheinbar unheilbare Krankheiten heilen, so dass selbst die Ärzte vor einem Rätsel stehen.

Und doch auch, wenn Gott etwas anderes mit uns vor hat und uns nicht von unserer Krankheit heilt, so haben wir doch eine Hoffnung, wenn wir an ihn glauben. Jesus selbst ist der erste, der ewig auferstanden ist und uns voraus gegangen ist. Wenn wir einmal sterben, werden wir nicht tot sein. Auch wir, die wir glauben werden einmal mit ihm in der Ewigkeit leben.

Doch wie mag es denen ergehen, die nicht seine Heilsbotschaft annehmen? Kann man dann nicht nur verzweifeln, wenn der Tod an die Tür klopft?

Mein Freund weiß schon lange, dass ich Christ bin. Doch bisher hat er das für sich nicht annehmen wollen. Früher wurde öfters über den Glauben geredet, doch er wollte das nicht hören.

Was bleibt mir nun noch anderes, als für ihn zu beten? Zu beten, dass Gott ihm noch eine Chance gibt, sei es, dass er ihn heilt oder dass er das noch größere Wunder begeht, dass auch er noch zum Glauben kommt.

Jesus ist der Erste, der Letzte und der Lebendige. Er hat die Schlüssel in der Hand und er kann das tun, was uns unmöglich ist.

Nicht jeder von uns wird solch einen Freund haben, der vor so einer Situation steht. Doch sicher haben wir alle in unserem Umkreis Menschen, die nicht an Gott glauben. Wenn sie unser Wort nicht annehmen, bleibt uns nur noch zu beten und alles in Gottes Hand ab zu geben. Er ist der Herr - Halleluja!

Ich wünsche dir noch einen gesegneten Tag

Rainer Gigerich


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